Guten Abend zusammen,
bevor ich hier anfange zu schreiben, habe ich mir mal ein paar Themen durchgelesen - nur das Thema was mir auf der Seele liegt habe ich leider noch nicht gefunden.
Unser Kleiner ist im 3.Schuljahr, das 1. und 2. waren kein Problem - gute Beurteilungen, keine Beschwerden etc. etc.
Was mich jedoch von Anfang an störte, war die "neue" Form die deutsche Rechtschreibung zu vermitteln.
Im 1. und 2. Schuljahr wurde vermittelt, dass es in Ordnung und gewünscht ist, Worte so zu schreiben, wie das Kind sie hört.
Der Effekt: Der Kleine ist sich mit einem Wort nicht sicher, spricht es laut und schreibt mit voller Überzeugung "sakt" anstatt "sagt".
Jetzt frage ich mich doch, wer kommt auf diese schwachsinnige Idee den Kids auf diese Art das Schreiben beizubringen ?
Natürlich habe ich nicht einfach so geurteilt, sondern mit anderen Eltern und Freunden gesprochen und siehe da, das o.g. Phänomen lässt sich ( zumindest in unserem Bekannten- & Freundeskreis ) bei Kindern bis ins 7. Schuljahr beobachten.
Und wir sitzen jetzt jetzt da und schreiben mit ihm Dikatet und Geschichten und alle paar Wörter muss im Duden nachgeschaut werden, wie das Wort denn nun richtig geschrieben wird.
Wir haben alle die deutsche Sprache schreiben gelernt, wieso muss man diese jetzt so blödsinnig rüberbringen ??
Klar Sache sind Kinder "verwirrt" und wissen nicht so recht was richtig und falsch ist, wenn sie es knapp 2 Jahre falsch beigebracht bekommen haben.
Mal fiktiv überlegt:
Das Kind lernt, falsche Wörter zu schreiben, nach 2 Jahren werden diese falschen "richtigen" Wörter als Lernschwäche ausgelegt und da sie nur noch üben und nicht mehr rausgehen und spielen, um sich austoben werden sie zappelig und bekommen Medikament damit es wieder mit dem Lernen funktioniert.
Hat da mal jemand eine Meinung zu ?

