und wie weiter??

was tun, wenn's nicht so rund läuft?
Hier können auch Fragen zu Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Konzentrationsschwäche o.ä. thematisiert werden.

und wie weiter??

Beitragvon Monsi » 27.11.2006, 21:50

Hallo,
wir wohnen in Hamburg und ich habe einen sieben jährigen Sohn der in die erse Klasse einer halbstaatlichen Schule geht!

Seit seinem dritten Lebensjahr wissen wir das er motorische Probleme hat, ebenso hat er eine Körperliche Wahrnehmungsstörrung, Konzentrationsprobleme und Lernprobleme!
Ich habe ihn letzes Jahr in die Vorschule gegeben, (in Hamburg wie die 1 Klasse) damit er den schulischen Ablauf kennen lernt und nciht direkt ins kalte Wasser geworfen wird.
Dort sagte mir die Lehrerin innerhalb kürzester Zeit das mein Sohn die 1 Klasse nicht packen wird, da er einfach zu große Probleme hat!

Bei der Grundschuluntersuchung sagte man uns, es wäre besser für ihn wenn er noch ein Jahr zuhause bleiben dürfte und das SPZ hat ihn getestet mit dem Ergebnis das er ein ganzes Jahr zurück liegt!
Er war dieses Jahr aber Schulpflichtig und gehört zu den ältesten seiner Klasse!

Vor kurzen rief mich sein Lehrer an und erklärte mir, das man bei meinem Sohn definitiv nicht weiter kommt.
Er bekommt jetzt schon tlw extra Unterricht im Nebenraum und es kommt nichts an in seinem Kopf.
Er tut sich wahnsinnig schwer und ist absolutes Schlusslicht seiner Klasse!
Er spürt das auch und blockt inzw auch ziemlich!
Wir haben beschlossen ihn auf eine Förderschule zu geben, möglichst schon jetzt zum Halbjahr, damit er sich selber nciht noch weiter verliert und es ist sicher das beste für ihn!
Ich bin zwar ein wenig wie vor den Kopf geschlagen, aber ich weiss auch das es die richtige Entscheidung ist und ein wenig fühle ich mich auch erleichtert, da ihm und mir auch ein gewisser druck aus dem Rücken genommen wird.

Ich bin bereits dabei eine Förderschule hier zu suchen und ich hoffe das ich mitten im jahr auch ein wenig auswahl habe!

Ich wurde heute am Telefon gefragt ob mein Sohn Lernbehindert sei, darauf konnte ich keine antwort geben!
Wie definiert man "Lernbehindert", wer ist da mein Ansprechpartner und wird so etwas anerkannt?

Ich habe da keine Ahnung von und wäre über Tips sehr dankbar!

Momentan bin ich ehrlich gesagt etwas überfordert mit der Situation!
Monsi
 
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Förderschule

Beitragvon Tweddi » 19.01.2007, 11:07

Hallo Monsi
ich weis dein beitrag liegt schon eine weile zurück.aber ich hoffe ich kann dir trotzdem helfen.wenn du es nich schon selbst geschaft hast.also mein sohn soll auch auf eine förderschule kommen.es ist auch schon alles am laufen.wegen der förderschule kann dir der schularzt helfen aber auch die lehrer.bei meinem sohn wurde auch sowas enliches festgestellt.mein sohn wurde allerdings nicht zurück gestellt.die psyschologin hat zu mir gesagt das er immer etwas zurück bleiben wird.was wir aber allerdings ganz schön blödsinnig finden.ich suche auch schon im internet was ich alles mit im machen kann ohne ihn zu überfordern.seine lehrerin hat in auch schon fast aufgeben.sie will ihn nicht mehr so belasten.was ich aber auch sehr blöd finde.sie hat mir gesagt das er das nicht könnte.er kann aber es geht einfach viel zu schnell in der schule finde ich.so viel kann sich ein kind garnicht merken mit einmal.und dann sind viel zu viele in einer klasse.find ich.ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.bei uns is wie gesagt auch noch alles am laufen.

einen schönen tag noch tweddi
Tweddi
 
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und wie weiter????

Beitragvon gundi » 23.03.2007, 23:10

Hallo Monsi, ich bin neu im Forum und ich habe mir so einige "Hilferufe" von verzweifelten Eltern durchgelesen. Auch ich hatte Schwierigkeiten mit meinem ältesten Sohn in der Schule, natürlich lange nicht so schwerwiegend wie dein Thema, das dich und dein Kind, ja die ganze Familie bewegt. Ich bin im Jahr 2002/2003 mit der "Praktischen Pädagogik" in Berührung gekommen. Mit einem kinesiologischen Muskeltest werden Denk-, Lern- und Energieblockaden aufgespürt, an Modellen aus der Pädagogik, Philosophie, Kunst oder Natur aufgezeigt und mittels Braingyms (= Gehirngymnastik) werden die Blockaden gelöst. Somit werden Entwicklungsprozesse gefördert und eingeleitet. Ich habe dank meinem ältesten Sohn fazinierende Erfahrungen gemacht. Es ist ein Weg, der sich lohnt zu gehen. Im Vordergrund steht das Kinder und die Art und Weise wie "es" die Welt wahrnimmt. Wenn du mehr wissen willst, melde dich bitte. Liebe Grüße in die Nacht gundi
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