Jetzt schon Sonderschule?

was tun, wenn's nicht so rund läuft?
Hier können auch Fragen zu Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Konzentrationsschwäche o.ä. thematisiert werden.

Jetzt schon Sonderschule?

Beitragvon Fr. Vinken » 15.12.2006, 14:58

Hallo zusammen, ich habe ein wirklich großes Problem!

Meine Tochter (6) geht seit dem Sommer zur Grundschule, jetzt wo sie kurz vor den Weihnachtsferien stehen hatte ich ein Gespräch mit dem Klassenlehrer und dem Sozialpädagogen. Sie sind der Meinung das meine Tochter zur "Förderschule" gehen soll.

Ich habe jetzt einen IQ Test machen lassen, und dort ist sie zwar nicht in der Norm (85-115), sie hat 82 und im schulischen währe der Wert bei 79. Mir sagte die Dame das diese Daten von Test zu Test variieren können aber eigendlich immer im Rahmen bleiben und sich ähnlich sind.

Ich möchte meine Tochter jedoch nicht kampflos auf eine "Förderschule" schicken, und bin der Meinung, das sie das mit meiner Hilfe und evtl mit Nachhilfe schon schafft, außerdem frage ich mich wofür jetzt die Eingangsklassen eingeführt wurden.

Ich würde mir wünschen und hoffe, das meine Tochter die erste Klasse wiederholen kann.

Laut Klassenlehrer und Sozialpädagogen würde sie das nicht schaffen, weil sie zu langsam lernt, sie aber manchmal etwas intensiver erklärt bekommen muß damit sie das versteht, aber ist das ein Grund mein Kind direkt von der Scule zu schicken?

Ich bin echt verzweifelt, und brauche jeden guten Rat den ich bekommen kann
Fr. Vinken
 
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Beitragvon meol » 27.12.2006, 21:23

Hallo Fr. Finken!

Gibt es keine integrative Grundschule in Eurer Nähe?
Hier gibt es eine Grundschule, die (habe ich zumindest so gehört) in jedem Jahrgang eine integrative Klasse hat, die Kinder annimmt, die sonst in Förderschulen müssten. In diesen Klassen ist immer eine zusätzliche Lehrkraft, die sich der Kinder annimmt, die Schwierigkeiten haben.
So können die Kinder eine Weile länger in dieser Klasse beobachtet und gefördert werden und wenn es wirklich nicht funktioniert, später immer noch die Schule wechseln oder aber auch, im günstigsten Fall, die normale Schullaufbahn fortsetzen.

Schöne Grüße,
meol
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Beitragvon oh-ein-papa » 27.12.2006, 22:12

Ich würde mir genau die Förderschule, die in Frage kommt, einfach mal anschauen und dann abwägen.

- Martin
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass das Unwahrscheinliche nie passiert.
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wie geht das genau?

Beitragvon Fr. Vinken » 27.12.2006, 23:31

:oops: , hallo meol, wo genau ist denn die integrative schule? und wie ist das system dort? habe damit keine erfahrungen. neulich war ich mit meiner tochter zu einem intelligenztest :roll: und da kam raus wenn ich es in zahlen fasse: ein durchschnitts mensch egal ob jung oder alt hat einen norlmalen iq von 85-115, meine tochter liegt im leichten unteren durchschnitt bei 82 und schulisch bei 79, jetzt stellt sich meine frage, ob das von der schule nicht zuhochgeriffen ist sie sofort auf eine föderschule zu schicken. ich bemühe mich sehr mit meiner tochter dies alles zuhause aufzuarbeiten, was sie in der schule nicht oder nur teilweise versteht, und das klappt mehr oder minder gut. meiner meinung währe sie auf dieser schule zu schnell demotiviert, und sie will da garnicht hin. sie sagte mir sie wird dann von der schule weglaufen, was ich ihr durchaus auch zutrauen kann, da sie dies schon öfter probiert hat. jetzt stellt sich mir die frage, wie ich diesen stein nun aufhalten kann, so sind doch schon mehrere probleme vorab abzusehen, und das das schulische dann auch auf der strecke bleibt klingt für mich nur logisch! was meint ihr?
Fr. Vinken
 
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Beitragvon XYZ » 28.12.2006, 0:07

Ich kann gut verstehen, dass du etwas vor den Kopf gestoßen bist.
Hat sie denn wirklich bereits so große Defizite?
Lass auf jeden Fall noch mal einen 2. Test machen und schau dir die Förderschule ruhig schon mal an. So kann man sich evtl. damit schon mal anfreunden, wenn es wirklich nicht trotz Förderung schafft...

Aber erst mal würde ich es auch auf der Regelschule weiter versuchen..

Mit den IQ-Werten hat man dir da aber etwas nicht so richtig erklärt..
-durchschnittlich ist ein Wert von 91-109
-79-90 wird als niedrig bezeichnet und
-63-78 als sehr niedrig

Habe jetzt gerade mal bei wikipedia geschaut- ab 85 spricht man bereits von Lernbehinderung.

Mach auf jeden Fall noch mal einen Test. Musst du der Lehrerin erst mal ja auch noch gar nicht sagen. Ich denke aber schon, dass einem das als Eltern auffallen würde, wenn das Kind wirklich so große Probleme hat. Die müsste es ja auch außerhalb der Schule haben. Nur an so einer Zahl ist das ja natürlich jetzt schlecht festzumachen.

Was sagte denn der Arzt, bei dem du den Test hast machen lassen zu dem Thema?
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oje

Beitragvon Fr. Vinken » 28.12.2006, 10:49

hallo xyz

also ich war nicht bei einem arzt und habe den test machen lassen, sondern bei einer sozialpsychologin die bei unserer stadt angestellt ist, und sie sagte mir das es wohl verschiedene tests gibt, und das sie das nach einem na ich weiß nicht genau :?: abc-test :?: gemacht hat, und das es eine leichte lernbehinderung sei, sie aber diesen noch leichten rückstand bis zum ende des schuljahres schaffen könnte mit zusätzlicher hilfe, deswegen üben wir auch oft zuhause, und nicht unter druck, sondern weil sie das möchte, sie hat es ja mitbekommen die ganzen gespräche und meine sorgen, habe oft zuhause gesessen und geweint, und sie sagte: "mama wir schaffen das, ich will nicht auf die andere schule, und wenn ich da hin muß lufe ich weg und lerne nicht mehr". und das ist genau der grund warum mich das so beschäfftigt, ich sperre mich nicht gegen diese schule, aber mich wurmt die ausssage meiner tochter. das sie schon öfer dies versucht hat.

jetzt zu meiner befürchtung, wenn die schule diesen antrag durchbekommt, und sie dann bis ende des schuljahres das ziel erreicht, muß sie ja trotzdem die schule wechseln, und was soll sie denn dann da,wenn sie das klassenziel doch geschafft hat, meist ist doch dann nur ein schulwechel zur weiterführenden schule möglich, und die aussichten dann .... hauptschule. ich bin da wohl etwas zu selbstkritisch, ber mit nem hauptschulabschluß kann sie ihren traumberuf definitiv nicht erreichen, und die möchte ich meinem kind doch ermöglichen, wenn sie dies aus eigenen stücken möchte, deswegen will sie mit mir ja auch soviel lernen.

und der arzt sagt nur, wenn die schule das für richtig hält wird es schon so sein, er währe ja schließlich kein lehrer und könne das nicht beurteilen. :cry: :( :x :cry:
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Beitragvon XYZ » 28.12.2006, 21:13

Das ist ja blöd..

Ich würde auf jeden Fall noch mal einen zweiten Test in einer kinderpsychologischen Praxis machen lassen.
Wie lang dauerte der Test deiner TOchter denn?

Meine hat mal einen gemacht, der über mehrere Tage ging..

Ich schreib dir mal eine pn...
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Beitragvon Lottilatterly » 27.02.2007, 9:14

Hallo,

ich habe da mal eine Frage zu solchen IQ-Tests. Wie kommt man dazu, bzw. wer rät einem, sowas zu machen?
Zur Erklärung: Mein Sohn geht seit September in die erste Klasse. Er ist sieben Jahre alt und hat von Beginn an - quatsch nat. schon seit längerem davor - Schwierigkeiten. Wir machen seit Jahren Ergo, Logo, 2x Mutter - Kind - Kur und und und. Die Psychaterin, auf deren Termin wir ca. ein Jahr hatten warten müssen, tat Jonas ab, er sei wohl leicht entwicklungsverzögert, aber das sei kein Grund zur Sorge... Die Lehrerin argumentiert ähnlich, keine Sorgen.... Ich merke aber, dass Jonas das Lernen (in Deutsch) erheblich schwerer fällt, als den anderen Kindern. Auf meine Fragen meinte die Klassenlehrerin lapidar, dass das eben immer Kinder gäbe die leichter und welche, die schwerer lernen würden und Jonas sei eben ein typischer "4er Kandidat" und das sei doch OK. Ich kann und will mich damit natürlich nicht so einfach zufrieden geben. Seit letzter Woche gibt es Zensuren. (In Mathe 2 Einser und im Lesen ´ne 3 - ist ja noch OK) Ich habe aber schon Angst, dass ihm dann bei häufigen schlechten Noten der Mut verloren geht...
Um auf meinen Ausgangspunkt zurückzukommen (Ich bin vielleicht ´ne Labertasche): Sollte ich ihn testen lassen??????
Bitte um Tipps!
Lottilatterly
 
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