zurück in die erste!Sinnvoller ohne die*alte* Mathelehrerin?

was tun, wenn's nicht so rund läuft?
Hier können auch Fragen zu Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Konzentrationsschwäche o.ä. thematisiert werden.

zurück in die erste!Sinnvoller ohne die*alte* Mathelehrerin?

Beitragvon Hannah73 » 02.01.2007, 16:49

Mein Sohn hat Probleme in Mathe und aufgrund dessen, möchten wir gerne zum Halbjahreszeugnis, den Wechsel zurück in die erste Klasse. (Die Grundlagen der ersten Klasse fehlen)
Die Direktorin (leider auch die Mathelehrerin), hat nun angemerkt, dass es ja sinnvoll wäre ihn in die eine erste Klasse zu stecken, in der sie ihn wieder in Mathe hätte. Da sie nun wüsste wo seine Probleme sind. (Nur durch uns. Ihr wäre das alles gar nicht so aufgefallen). Wir sind allerdings der Meinung das die Matheprobleme auch daher rühren, dass die Kinder manchmal innerhalb von 10 Tagen 7 verschiedene Mathelehrer hatten. Sie ist als Direktorin viel unterwegs und unser Kind ist nicht das einzige mit Schwierigkeiten. Insgesamt drei Kann-Kinder werden zurück in die erste gehen. Ist es nicht sinnvoller, wenn schon ein Neuanfang in der ertsen Klasse, dann richtig? Also auch mit neuen Lehrern? Gibt es vieleicht Lehrer hier, die uns etwas raten können? Und wie verpack ich mein Anliegen dann der Direktorin gegenüber richtig? Wäre toll. wenn wir Rat bekämen...
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Beitragvon mundm » 02.01.2007, 23:34

Hallo Hanna73,
nur wegen Mathe würde ich mein Kind das Schuljahr nicht wiederholen lassen.
Im 1 Schuljahr lernen sie ja nur den Zahlenraum bis 20 und + und -. Und
ganz wichtig den Zehnerübergang. Wenn du die Zeit hast und dein Sohn die Kraft, könnt ihr das auch zu Hause nachholen. Dazu ist aber wichtig, dass dein Sohn eben die Kraft dazu hat und das er grundsätzlich den Zahlenraum bis 20 beherrscht.
Sollte er allerdings auch in anderen Fächern Probleme haben oder nicht das Durchhaltevermögen haben, dann kann man das Wiederholen schon in Erwägung ziehen.
Bei meiner Tochter, in der Zwischenzeit in der 5 Klasse Gymnasium, war es so.
Uns ist in der 2 Klasse aufgefallen, dass sie die Rechenoperationen nicht verstanden hat. Ihr war nicht klar was die Rechenzeichen + oder - bedeuten. Sie hat es sich immer ausgesucht, welche Rechenoperation sie da benutzen kann und zu 50 % war es ja auch richtig. Die Lehrerin hat das irgendwie überhaupt nicht mitbekommen. Und konnte ihr nicht helfen. Wir haben dann sehr konzequent mit ihr am Wochenenden geübt. Nach ca. 1 Jahr hat sie dann den ganzen Stoff nachgeholt. In der 4 Klasse hatte sie es sogar geschafft als einzigsten Kind der Klasse eine 1 in einer Matheprobe zu schreiben. Ende der 4 Klasse stand sie auf 2.
Viel Glück
Mundm
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mhmm...

Beitragvon Hannah73 » 03.01.2007, 20:43

theoretisch richtig, aber unser Sohn ist inzwischen völlig überfordert. Mit uns üben klappt schon gar nicht mehr, das endet leider fast nur noch im Zank. Er hat auch kaum Selbstwergefühl mehr, sagt über sich selber er könne gar nichts, weint nur noch wegen Mathe usw. Er hat Zahlendreher, beherrscht den Zehnerübergang nicht und ist auch bis zum zehner nicht sicher. Bei jeder neuen Aufgabenstellung (zB. Zahlenpyramide) dauert es superlang bis es einigermaßen verstanden wird.
Nächste Woche macht er einen Dyskalkulietest. Da warten wir nun noch drauf. Ist natürlich super, wenn es bei euch noch so gut ausgegangen ist. Und eure Tochter hat sich auch darauf eingelassen mit euch zu lernen. Ohne das geht es leider nicht...
Wir werden sehen...Ach, wenn wir es schon bis 20 hinbekommen würden, wäre das prima... :-(
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