Wechsel in Grundschule innerhalb des laufendem Schuljahr???

im weit gefassten Sinne - hier soll es auch um grundsätzliche schulische Entwicklungen gehen

Wechsel in Grundschule innerhalb des laufendem Schuljahr???

Beitragvon Nadja9044 » 07.02.2007, 12:51

Hallo erstmal!Ich habe da mal eine Frage, möchte meine Tochter in einer anderen Grundschule- ebenfalls unser Einzugsgebiet- ummelden. Haben mittlerweile ein Gespräch mit dem Schulamt, dem jetzigen Direktor, der eventuellen , neuen Direktorin und dem Kinderarzt meiner Tochter gehabt. Außerdem einen Gesprächsnachmittag in einer Erziehungsberatungsstelle.
Alle, außer natürlich dem jetzigen Direktor sind der Meinung, dass ein Schulwechsel angemessen sei und noch im laufendem Schuljahr vollzogen werden soll. Haben ein Attest vom Arzt (.Auszug...die mir geschilderte Problematik der bisherigen Schule...aus kinderärztlicher Sicht auch ohne weitere Klärung der Ursachen der negativen Entwicklung baldigen Schulwechsel für angemessen.......um nachteiligen, subjektiven Fehlentwicklungen vorzubeugen....)- so, das ist alles geklärt und geregelt, den Antrag vom Schulamt habe ich auch vorliegen, weiß mich aber nun nicht auszudrücken, ohne die bisherige Schule sehr, sehr negativ darzustellen mit all ihrer Problematik. Der jetzige Direktor muß das ganze nämlich auch abhaken und dem zustimmen, also bekommt er den Antrag zu lesen. Wenn jetzt aber irgendwas schief laufen sollte und meine Tochter erst zum Sommer wechseln könnte, hätte sie bis dahin wahrscheinlich eine sehr, sehr schlechte Zeit. Was also tun? Beim Gespräch mit dem jetzigen Direktor habe ich nur Ansatzweise meine Probleme erläutern können, da er nicht daran interessiert war. Hat hier jemand einen Vorschlag, wie man sowas anstellt bei Problemen wie:
- Unterrichtsaufteilung nach Lehrerwechsel/Krankheitsfall, in immer verschiedene Klassen
- Agressivitätsschwelle anderer Mitschüler extrem hoch
- wiederrum hier sind Lehrer KEINE Ansprechpartner, da die Kinder einen VERTRAG (ja!) unterschreiben mußten, dass sie nicht schlagen....alles verbal regeln (..." FrauXY, der X hat mich geschlagen- "Ja, dann gehst du jetzt mal hin und fragst den, warum er das gemacht hat..."!)
- Wiederholt und vermehrt wird Eigentum kaputtgemacht und geklaut
; auch hier ist der Lehrer nur vermindert ansprechbar- es gibt keine Problemlösung.
Naja und das sind so die Schwerpunkte... vielleicht weiß jemand, wie ich mich damit durch das schriftliche quälen könnte!
Vielen Dank! :roll: [/b]
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Beitragvon Moppelmäuschen » 07.02.2007, 23:04

Hallo Nadja!!!

Ich kann Dir leider keine Ratschläge bezüglich dieser Problematik geben. Von einer Bekannten (auch in NRW) habe ich nur gehört, daß sie auch so ein Problem hatte und die Argumente (ähliche, wie bei Dir) nicht gehört wurden. Erst nachdem sie glaubhaft machen konnte, daß der Schulwechsel wegen der Betreuung nach Schulschluß besser geregelt werden kann, wurde dies auch von der Schulleitung akzeptiert.

Also, hast Du in der Nähe der neuen Schule jemanden wohnen, der die Betreuung übernehmen kann.

Du könntest dann ja angeben, daß Du eine Stelle in Aussicht hast, diese aber nicht annehmen kannst, weil die Betreuung außerschulisch nicht gewährleistet ist.

So ähnlich hat es jedenfalls bei meiner Bekannten funktioniert. Arbeiten ist sie dann aber doch nicht gegangen. Der Schulwechsel war dann aber schon vorüber.

Und negativ wird die Schule dann ja auch nicht dargestellt.


Gruß
Moppelmäuschen
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