Lernbehinderten Schule

was tun, wenn's nicht so rund läuft?
Hier können auch Fragen zu Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Konzentrationsschwäche o.ä. thematisiert werden.

Lernbehinderten Schule

Beitragvon Sybille » 07.03.2007, 11:10

Hallo,

ich bräuchte dringend mal einige Meinungen.
Mein Problem:
Mein Sohn Dominic ist jetzt in der 2. Klasse. In der 1. Klasse hatte man den Verdacht geäußert,dass er an ADS leiden könnte. Vor 3 Monaten wurde er nun getestet und man festgestellt,dass er eine Fehlstellung des Kopfes hat und so die Symptome entstehen. Es ist aber auch nicht ganz ausgeschlossen,dass er ADS hat. Wir sind jetzt dabei die Fehlstellung zu behandeln. Das dauert natürlich alles seine Zeit. Die haben wir aber nicht so recht.

Natürlich ist es so,dass er große Probleme in der Schule hat. Es kam der Verdacht auf,das er LRS hat. Wurde jetzt getestet. Das hat sich aber nicht bestätigt. Sie sind aber der Meinung,dass er in Mathe und Deutsch Probleme hat und sehr sehr langsam und unselbstständig arbeitet. Nun soll er noch in einer lernbehinderten Schule getestet werden.

Nun mal meine Frage.
Sollte es sich bestätigen,das er so große Probleme hat,wäre es dann besser,wenn er die Schule wechselt oder könnte man es mit der Schule weiterhin versuchen und einfach 2. Klasse wiederholt.
Ich mache die Hausaufgaben mit ihm zu Hause und weiß,dass er es kann,wenn er will. Und das mit dem Willen ist ja bei ADS Kinder so eine Sache.
Ich möchte nicht ,dass mein Sohn auf so eine Schule geht. Man liest,dass die Kinder nicht so viele Chancen haben. Obwohl die Lehrer wieder anders reden. Das sie halt gute Chancen haben....
Aber auch die Schule hat einen sehr schlechten Ruf und ich habe Angst , das mein Kind in falsche Kreise geraten könnte. Er läßt sich sehr von anderen verleiten und meist von denen,die Blödsinn machen.
Sybille
 
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Beitragvon tizi » 07.03.2007, 20:50

Das ist eine schwierige Frage, die sich schwer von außen beurteilen lässt.
Meiner Erfahrung nach kommt es sehr auf das Kind an, was besser ist.

Hier gibt es Kooperationsklassen, indenen Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf mit drinnen sind und die dann ein paar Stunden in der Woche von einer Sonderpädagogin betreut werden. Ich finde das gar nicht schlecht, da die Kinder in solchen Klassen mehr lernen, da sie von den anderen mitgezogen werden.
Allerdings merken sie auch, dass sie nicht so viel können, wie die anderen und werden teilweise dadurch demotiviert. Das hängt sehr vom Wesen des Kindes ab.

So wie du es schreibst, könnte ich mir gut vorstellen, dass es für deinen Sohn gut wäre die Klasse zu wiederholen und es in der Regelschule weiterhin zu versuchen.

Ich wünsche euch viel Erfolg.
tizi
 
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