Fragebogen für Eltern über Lehrerverhalten?

Hier geht es um Fragen zur Unterrichtsgestaltung, Methodik, Didaktik etc.

Fragebogen für Eltern über Lehrerverhalten?

Beitragvon kueppes » 21.03.2007, 10:35

Hallo zusammen,

beim letzten Elternstammtisch der Klassenpflegschaft schlugen die Wellen mal wieder über. Anlass war wie schon des öfteren das Verhalten der Lehrerin in der 3. Klasse. Einigen Schüler wurde wegen Mathetest zerrissen (weil angeblich zu spät abgegeben), zwei anderen Schülern (wohl den Lieblingsschülern) wurde der Mathetest zur schnellen Korrektur noch mal zurückgegeben.

Um ein einheitliches Stimmungsbild als weitere Diskussionsgrundlage zur Klasse und zur Lehrerin zu erhalten, wollen wir je einen Fragebogen für die Schüler und für die Eltern erstellen.

Gestützt mit den Ergebnissen wollen wir dann mit der Lehrerin (ggf. auch mit der Rektorin) ein Gespräch führen.

Wie ist Eure Meinung? Sollten wir die Lehererin bei der Fragebogenaktion mit ins Boot nehmen oder das ganze in Eigenregie durchführen? Gibt es evtl. rechtliche Bedenken?

Vielen Dank!
Kerstin
kueppes
 
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Beitragvon pullepups » 13.06.2007, 7:48

Hallo
Na das finde ich aber ein sehr zweischneidiges Schwert.
Ersteinmal würde ich das Gespräch zwischen Lehrerin, Rektor, Eltern, Klassenpflegschaft und Schulpflegschaftsvorsitzendem suchen.
Das wäre der korrekte Weg.
Dort muß eine Zielvereinbarung getroffen werden. Lasst euch nicht abspeisen mit: "Die waren hat so schlecht."
Der pädagogische Anspruch ist Kinder zu motivieren und anzuspornen, nicht zu demotivieren. Außerdem verlangen die Lehrer von den Kindern Aufrichtigkeit, dann muß ich es auch ernst nehmen, wenn Kinder sich nicht gerecht behandelt fühlen. Das zumindest würden wir dagegen halten (ich bin übrigens mit im Schulpflegschaftsvorsitz und wir fechten ebenfalls mit einer Lehrerin ähnliches aus).
Es hilft nur eine Lehrerin mit ins Boot zu holen, sie werden manchmal betriebsblind.
Die Kinder würden wir auf jeden Fall da heraushalten, denn das gibt mit sicherheit den mega Aufruhr.
Schreib doch einmal wie es weitergegangen ist.

PS. Für diesen Fall ist es immer gut, wenn die Elternschaft beschließt, der Landeselternschaft Grundschulen NW e.V. bei zu treten.
Kostet je Kind -,50€ im Jahr und ist mehr als hilfreich, weil immer ein Ansprechpartner da ist. Gibt es in jedem Bundesland.
pullepups
 
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Beitragvon doro r. » 22.06.2007, 19:54

Hallo,
kann "man" denn wirklich einen Lehrer/in ändern?
Mich würden "Erfolgsgeschichten" interessieren. Sind hier Eltern die wirklich etwas verändert haben und wie habt ihr das geschafft?
VG, Doro
doro r.
 
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