Hallo zusammen,
mein Name ist Sandra, ich lebe in NRW und bin 31 Jahre alt.
Die Tochter meines Lebensgefährten lebt hauptsächlich bei der Mutter. Sie ist jedes zweite WE bei uns. Nun sind die beiden Elternteile leider nicht so gut aufeinander zu sprechen, da es des Öfteren noch Probleme gibt, die nichts mit den Kindern zu tun haben, aber sich natürlich auf die beiden auswirken.
Wir haben die Kleine kürzlich von der Schule abgeholt und ihre Lehrerin hat dies direkt genutzt um eben mit meinem Partner, also dem Vater zu reden. Sie erzählte uns, dass die Kleine seit einiger Zeit oft den Unterricht stört, frech sei usw.
Die Mutter sei nie zu fassen und reagiere auch nicht auf die Anrufe usw.
Wir haben also zugesichert, dass wir uns intensiver mit den schulischen Dingen befassen werden.
Die Kleine wollte nun, dass ich mit ihr lerne, was ich gern mache.
Schockiert war ich nun allerdings von der Rechtschreibung, die sie in der Schule lernt. Sie kommt im Sommer in die 3. Klasse. Sie befindet sich derzeit noch in einer Flexklasse.
Ich selbst habe noch ganz herkömmlich lesen und schreiben gelernt und war dann sehr geschockt, dass die Kinder in ihrer Klasse so schreiben sollen, wie sie die Worte für richtig halten.
Wie verhalte ich mich da richtig? Korrigiere ich?
Ich habe ihr jetzt ein neues Buch bestellt, und mir überlegt, wenn wir sie mehr für's Lesen begeistern, dass sich dann die richtige Schreibweise nach und nach festigt.
So kann sie abends uns und ihrem Bruder eine Gute Nacht Geschichte vorlesen.
Ist dies eine gute Idee?
Ich habe bisher noch keine Kinder, möchte mich aber auch einbringen, da sie von sich aus auch meine Hilfe, Nähe usw. sucht.
Zudem kommt momentan die Überlegung, irgendwie mit der Mutter zu sprechen, dass die kleine die Schule wechselt. Das Umfeld ist dort sehr schlecht und sie nutzt derzeit in der Schule sehr heftige Schimpfworte (O-Ton der Lehrerin auf die Frage, wo sie solche Begriffe her hat: "Man müsse sich nicht wundern, wenn man sich ansieht, wo die Kleine wohnt...") und die anderen Mitschüler machen zum Großteil auch keinen guten Eindruck, wohingegen die Lehrerinnen sehr bemüht scheinen. Nur soll sie ja auch die bestmöglichen Chancen bekommen, sich weiterzuentwickeln.
Mein Lebensgefährte und seine Exfrau sind seit 3 Jahren getrennt, 1,5 Jahre geschieden.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Tipps, wie wir das mit der Rechtschreibung usw. in den Griff bekommen?
Danke schon einmal im Voraus.
LG
Sandra

