Hallo,
unser Sohn hat seit letztem Jahr eine neue Klassenlehrerin (ab 3.Sj). Und die ganze Klasse wurde mit ihr nicht froh- und sie mit der Klasse auch nicht, weil sie uns Eltern schon im ersten Gespräch vermittelte, wie "unruhig" diese Kl. doch sei und wie "ideal" ihre vorherige gewesen sei. So ging es ein Jahr lang; sie ist nicht "motivierend" sondern "kritisierend" in ihrer pädagogischen Grundhaltung. Wir hatten mehrere Eingaben gegen ungerechte (kleinlich-strenge) Bewertungen, die in der Regel im Gespräch beim Rektor -aber erst dort- akzeptiert wurden. Die Lehrerin "schreit täglich" und auf Frage unseres Sohnes, ob sie das nicht leiser oder ruhiger sagen könnte, kam die Antwort, "Nein, mit Euch muß man so schreien". Ich habe den Schulleiter letzte Woche informiert.
Nun hatten wir erneut Veranlassung, einen Test zu kritisieren, der für die "Schullaufbahnempfehlung" eine wichtige Note beinhaltet und haben die Problematik ganz offen dargelegt (inhaltliches Problem der Fragestellung im Deutschen). Ergebnis war, dass die Lehrerin sich nach Erhalt des Briefes sofort krankmeldete, sie könne nervlich nicht weiter unterrichten.
Der Schulleiter bittet nun um ein sofortiges Gespräch, wegen der "verursachten" Situation, unser Sohn berichtet von "unfreundlicher Behandlung" durch andere Lehrerinnen, in deren Klassen sie jetzt "verteilt" wurden. Daraus habe ich den Eindruck, dass
- auf unseren Sohn wegen unserer Beschwerden eine "Retourkutsche" zukommt und
- dass wir als Eltern verantwortlich gemacht werden sollen für den Krankheitsrückzug der Lehrerin (den wir im Grunde nach der sich steigernden Unbeherrschtheit der Lehrerin schon kommen sahen).
Hat jemand Ähnliches erlebt und möchte berichten oder uns Verhaltensratschläge für die Zukunft geben?
Herzlichen Dank!
Peter

