Hallo zusammen,
ich bin ein besorgter Patenonkel einer achtjährigen Grundschülerin in der 2 Klasse.
Sie hatte eigentlich einen guten Start ins Schulleben, war neugierig und fleissig,
hat Ihre Leistungen gebracht.
Nun sind aber, aufgrund eines Dauerausfalls einer Lehrerin, Klassen zusammengelegt worden.
Es sind nun 30 Schüler in einer Klasse,dazu muss man noch sagen das der Klassenraum
ein Provisorium ist und ca 30qm hat.Wann sich das ändert ist noch ungewiss.
Die Leistungen gehen rapide zurück, was ihr vorher leicht gefallen ist, ist nun ein Problem.
Hinzu kommt das die Lehrerin Übungshefte die sie kontrolliert mit einem
guten Kommentar(Smilies) zurückgibt obwohl deutliche Fehler darin sind.
Letztens wurden Laternen gebastelt aufgrund des Platzmangels wurden diese hinterm Lehrerpult gestapelt man könnte auch sagen auf einen Haufen geworfen, so das viele dabei kaputt gingen.Was diese Geringschätzung von Leistung bei Kindern auslöst kann ich als Laie nur ahnen.
Eine neue Lehrkraft ist nicht bewilligt worden, dazu kommt das es in der Schule
viele Kinder gibt die aus sozialen Brennpunkten kommen(es gibt entsprechende Siedlungen in der Nähe)
das diese Kids natürlich besondere Aufmeksamkeit brauchen ist ja klar
aber mein Patenkind geht dabei unter.
Zuhause kann das nur bedingt kompensiert werden da noch 2 kleine Geschwister da sind.
Ich frage mich, ob der einzige Ausweg eine Privatschule ist.
Die Eltern dürften allerdings Probleme haben das zu finanzieren
da er als Hauptverdiener sein Geld in der Krankenpflege verdient und für seinen Dienst an der Gesellschaft mehr als schlecht bezahlt wird und zu allem Überfluss kann diese Gesellschaft seiner Tochter nichtmal eine vernünftige Schulbildung geben.
Vielleicht hat ja einer der Forenprofis hier eine Anregung was man tun kann.
Gruß und Dank
Der Patenonkel

