Rechenschwäche ADHS

was tun, wenn's nicht so rund läuft?
Hier können auch Fragen zu Legasthenie, Dyskalkulie, ADS/ADHS, Konzentrationsschwäche o.ä. thematisiert werden.

Rechenschwäche ADHS

Beitragvon KadiceK » 14.05.2009, 18:34

Hallo Zusammen,
ich weiß mir gar keinen Rat mehr - mein Sohn (9 Jahre) hat ADHS und Dyskalkulie. Wir sind seit einem Jahr in Therapie und er bekommt Medikamente. Ich versuche mein Bestes, aber manchmal bringt er mich einfach an meine Geduldsgrenze. Ich lese und höre sooo viel über dieses Thema, aber ich weiß gar nicht mehr, was jetzt richtig oder falsch ist und vor allem: Wie kann ich meinem Sohn wirklich helfen.
Vielleicht hat jemand Erfahrungen in dem Bereich oder auch Tipps... Ich bin für jede Anregung dankbar!
Viele Grüße
Kadice :|
KadiceK
 
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Re: Rechenschwäche ADHS

Beitragvon AlinaK » 28.03.2011, 15:23

Hallo Kadice,

ich habe selbst Sonderpädagogik studiert und meinen Bachelorabschluss gemacht. Ich habe mich recht intensiv mit dem Thema Rechenschwäche/Dyskalkulie beschäftigt. ADHS abe ich auch etwas Hintergrundwissen.

Zuerst muss ich dir leider sagen, dass es kaum Möglichkeiten für eine ganz schnelle einfach Behebung des "Problems" gibt. Es wird kräftezehrend und anstrengend werden deinem Sohn zu helfen.

Ich hätte ein paar kleine Anhaltspunkte die ich dir sagen könnte.

1. Medikamente können deinem Sohn zwar helfen, werden aber keine dauerhafte Veränderung erzielen können. Sinnvoll ist die Gabe von, zum Beispiel Ritalinpräpatraten, nur, wenn dies zusammen mit einer therapeutischen Unterstützung erolgt. Gute Therapieformen erkennst du daran, dass sie sich nicht auf eine Sichtweise festgelegt haben und das Problem systemisch auffassen. Wenn jemand versucht dir zu erzählen "Nur Sie sind daran "Schuld" oder "DAs ist genetisch, da kann man nix machen" Dann such dir jemand anders. Es kommen viele Faktoren zusammen, zum Beispiel eine gewisse genetische Disposition, die eine ADHS/Rechenschwäche begünstigen und Umweltfaktoren genau wie schulische Faktoren.

Ein multifaktoriell verursachtes Problem sollte auch so angegangen werden. Dabei können Lehrer und Hilfen einen guten Beitrag leisten. Auch die Lehrer haben ihre Probleme mit ADHS diagnostizierten Kindern, da sie dafür häufig nicht ausgebildet werden.

Je nachdem in welchem Teil Deutschlands du wohnst, solltest du dich nach Therapiezentren umsehen, diese Hilfen stehen dir mit einer Diagnose zu. Medikamente verschieben das Problem nur.

Eine Frage aus Interesse: Macht dein Sohn manchmal "Als ob" Spiele? Also, versetzt er sich in Phantasiewelten und hat er das früher mal gemacht?
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Geist- und Seelenkräfte sind am Verhungern und brauchen Stär

Beitragvon f.j.neffe » 11.04.2011, 18:41

ADHS decodiere ich in der neuen Ich-kann-Schule mit "Alle Dummen haben´s schwer".
Bei meiner Zusatzausbildung zum Sonderschullehrer habe ich mich grundlegend mit "Hyperaktivität und Autosuggestion" befasst. Autosuggestion = der eigene Einfluss. Vielleicht interessiert sich die Pädagogik auch deshalb nicht dafür, weil sie selbst keinen hat. Sie weiß zwar alles aber sie kann nichts.
Dennoch will sie eine herrschende Wissenschaft sein. Als Ich-kann-Schule-Lehrer sage ich ihr: "Was du beherrschen willst, musst du erst mal bedienen lernen."
Wenn Du die Entwicklung Deines Kindes ganz genau anschaust, kannst Du nicht übersehen, dass sie im Grunde in einer ständigen Zunahme der Verwicklungen besteht. Das bedeutet praktisch: Alle Profis haben bisher mehr oder weniger alles verkehrt gemacht. Es gehört schon etwas dazu, sich so etwas einzugestehen und es nicht auf andere Umstände oder Menschen zu schieben. Wie Du siehst, ist man noch nicht so weit.
Ich weiß hier jetzt natürlich nicht, welche Faktoren bei Deinem Sohn welche Rolle spielen. Zum Beispiel ist ausgeglichene Ernährung, Entgiftung, Entschlackung immer ein Lernthema. Wenn im Menschen drin schon alles ein Überlebenskampf ist, kann er draußen natürlich nicht den ruhigen spielen.
Die ertste Frage in der neuen Ich-kann-Schule ist: Womit können wir die Probleme lösen, wenn nicht mit den Kräften & Talenten, die der Mensch dafür hat? Wie aber ist man mit den Talenten Deines Jungen umgegangen? Achtet und schätzt man sie? Bewundert und bestätigt man sie? Stärkt und anerkennt man sie? Richtet man sie auf und glaubt man an sie? Oder hackt man bloß auf ihnen herum, setzt sie unter Druck und quält sie ständig mit Unterwerfungsübungen? Begegnet man ihnen mit Hochachtung oder entwürdigt man sie und schlägt sie in die Flucht?
Würde ich mich nicht auch in Sicherheit bringen und nicht mehr sehen lassen, wenn ich eines der feinen Talente Deines Jungen wäre?
So wie die Talente Deines Jungen behandelt wurden, ist es da nicht erstaunlich, dass sie noch da geblieben sind? Die Gentlemantalente wie die Rechentalente und alle anderen aiuch.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich als erstes Deinen Jungen und seine Talente für die Miss-Handlungen um Verzeihung bitten. Dann habe ich eine Basis für ein gutes Gespräch, warum diese Erwachsenen sich so schlecht in die Situation von Kindertalenten einfühlen können. Sie brauchen dringend Hilfe. Und Dein Junge ist super-kompetent, Euch zu helfen, wenn man ihn nicht dauernd schwächt sondern starkmacht dafür.
Das geht schnell und gezielt mit Suggestion = guten Worten zum Auftanken und zur Neuorientierung seiner Kräfte. Am tiefsten und schnellsten wirkt die Schlafsuggestion. Da ist er voll entspannt und nichts lenkt ab. Da kannst Du ihm sagen, dass er GUT ist und dass seine Talente unaufhaltsam wachsen und er ganz schnell jeden Tag alles immer besser schafft. Du malst ihm die gute Entwicklung mit allen Vorteilen aus und gibst ihm einen klaren Auftrag dafür. Jeden Abend ein paar Minuten für dieses direkte Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften. Beispiel findest Du im Coué Brief 9 auf der Coué-Seite.
Schau mal, wie bisher alle alle Energie in die Bekämpfung der Probleme gesteckt und diese dadurch erst großgemacht haben! In der Ich-kann-Schule sind die erkannten nichts weiter als ein WEGWEISER, der uns zeigt, dass es den zuständigen Kräften schlecht geht und wir was für sie tun müssen. Also gehen wir vom Wegweiser weg zu den bgedürftigen Kräften hin und stärken und pflegen sie. Die Pädagogik ist so strohdumm, ständig um den Wegweiser herumzutanzen; das ist das Dümmstmögliche, das, wie Du siehst, ständig die Energie ins Problem hineinpumpt und sie den Kräften, die sie für die Lösung bräuchten, vorenthält. Also stärke das genie Deines Jungen, stärke seine Kräfte, dann tun sie alles für ihn. Eben das ist doch der Sinn ihres Lebens.
Wie der Körper Nahrung bgraucht, so braucht sie auch Seele & Geist und ihre Talente: Sie brauchen gute Worte und gute Gedanken, davon werden sie stark und wachsen sie und werden dem Leben gewachsen. Du siehst also, es braucht gar keinen Kraftaufwand, es braucht nur einen sorgfältigen Umgang mit den entscheidenden feinen Kräften des Lebens. Das schafft Ihr bald. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe
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Re: Rechenschwäche ADHS

Beitragvon honigmond555 » 07.05.2011, 11:57

Bei unsrem Sohn wurde vor einigen Jahren ADS diagnostiziert (von der Lehrerin angestoßen). Er hat über Jahre Medikinet bekommen. Dann sind wir über einen Artikel "gestolpert", der uns auf einen anderen Weg brachte ( ADS oder Vitamin B12 Mangel ). Etwas ähnliches habe ich hier gefunden: http://www.schulfrust.net/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=36&Itemid=65
honigmond555
 
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