von f.j.neffe » 11.04.2011, 18:41
ADHS decodiere ich in der neuen Ich-kann-Schule mit "Alle Dummen haben´s schwer".
Bei meiner Zusatzausbildung zum Sonderschullehrer habe ich mich grundlegend mit "Hyperaktivität und Autosuggestion" befasst. Autosuggestion = der eigene Einfluss. Vielleicht interessiert sich die Pädagogik auch deshalb nicht dafür, weil sie selbst keinen hat. Sie weiß zwar alles aber sie kann nichts.
Dennoch will sie eine herrschende Wissenschaft sein. Als Ich-kann-Schule-Lehrer sage ich ihr: "Was du beherrschen willst, musst du erst mal bedienen lernen."
Wenn Du die Entwicklung Deines Kindes ganz genau anschaust, kannst Du nicht übersehen, dass sie im Grunde in einer ständigen Zunahme der Verwicklungen besteht. Das bedeutet praktisch: Alle Profis haben bisher mehr oder weniger alles verkehrt gemacht. Es gehört schon etwas dazu, sich so etwas einzugestehen und es nicht auf andere Umstände oder Menschen zu schieben. Wie Du siehst, ist man noch nicht so weit.
Ich weiß hier jetzt natürlich nicht, welche Faktoren bei Deinem Sohn welche Rolle spielen. Zum Beispiel ist ausgeglichene Ernährung, Entgiftung, Entschlackung immer ein Lernthema. Wenn im Menschen drin schon alles ein Überlebenskampf ist, kann er draußen natürlich nicht den ruhigen spielen.
Die ertste Frage in der neuen Ich-kann-Schule ist: Womit können wir die Probleme lösen, wenn nicht mit den Kräften & Talenten, die der Mensch dafür hat? Wie aber ist man mit den Talenten Deines Jungen umgegangen? Achtet und schätzt man sie? Bewundert und bestätigt man sie? Stärkt und anerkennt man sie? Richtet man sie auf und glaubt man an sie? Oder hackt man bloß auf ihnen herum, setzt sie unter Druck und quält sie ständig mit Unterwerfungsübungen? Begegnet man ihnen mit Hochachtung oder entwürdigt man sie und schlägt sie in die Flucht?
Würde ich mich nicht auch in Sicherheit bringen und nicht mehr sehen lassen, wenn ich eines der feinen Talente Deines Jungen wäre?
So wie die Talente Deines Jungen behandelt wurden, ist es da nicht erstaunlich, dass sie noch da geblieben sind? Die Gentlemantalente wie die Rechentalente und alle anderen aiuch.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich als erstes Deinen Jungen und seine Talente für die Miss-Handlungen um Verzeihung bitten. Dann habe ich eine Basis für ein gutes Gespräch, warum diese Erwachsenen sich so schlecht in die Situation von Kindertalenten einfühlen können. Sie brauchen dringend Hilfe. Und Dein Junge ist super-kompetent, Euch zu helfen, wenn man ihn nicht dauernd schwächt sondern starkmacht dafür.
Das geht schnell und gezielt mit Suggestion = guten Worten zum Auftanken und zur Neuorientierung seiner Kräfte. Am tiefsten und schnellsten wirkt die Schlafsuggestion. Da ist er voll entspannt und nichts lenkt ab. Da kannst Du ihm sagen, dass er GUT ist und dass seine Talente unaufhaltsam wachsen und er ganz schnell jeden Tag alles immer besser schafft. Du malst ihm die gute Entwicklung mit allen Vorteilen aus und gibst ihm einen klaren Auftrag dafür. Jeden Abend ein paar Minuten für dieses direkte Gespräch mit den tatsächlich zuständigen Kräften. Beispiel findest Du im Coué Brief 9 auf der Coué-Seite.
Schau mal, wie bisher alle alle Energie in die Bekämpfung der Probleme gesteckt und diese dadurch erst großgemacht haben! In der Ich-kann-Schule sind die erkannten nichts weiter als ein WEGWEISER, der uns zeigt, dass es den zuständigen Kräften schlecht geht und wir was für sie tun müssen. Also gehen wir vom Wegweiser weg zu den bgedürftigen Kräften hin und stärken und pflegen sie. Die Pädagogik ist so strohdumm, ständig um den Wegweiser herumzutanzen; das ist das Dümmstmögliche, das, wie Du siehst, ständig die Energie ins Problem hineinpumpt und sie den Kräften, die sie für die Lösung bräuchten, vorenthält. Also stärke das genie Deines Jungen, stärke seine Kräfte, dann tun sie alles für ihn. Eben das ist doch der Sinn ihres Lebens.
Wie der Körper Nahrung bgraucht, so braucht sie auch Seele & Geist und ihre Talente: Sie brauchen gute Worte und gute Gedanken, davon werden sie stark und wachsen sie und werden dem Leben gewachsen. Du siehst also, es braucht gar keinen Kraftaufwand, es braucht nur einen sorgfältigen Umgang mit den entscheidenden feinen Kräften des Lebens. Das schafft Ihr bald. Ich freue mich auf Euren Erfolg.
Franz Josef Neffe