Also ich kenne das Laufdikatat, das wir das gleiche sein, wie das Schleichdiktat (impliziert nur, dass man langsam und leise läuft, denk ich mal

).
Das funktioniert so: An einem Platz im Klassenzimmer sind Worte/Sätze ausgelegt/aufgehängt. Der Schüler geht hin, merkt sich, was drauf steht, geht zurück auf den Platz und schreibt es auf.
Beim Wendediktat ähnlich: Aufdecken und merken, umdrehen und auswendig aufschreiben.
Es wird dabei das Gedächtnis geschult und wenn man die Rechtschreibregeln kennt ist das aufschreiben danach einfacher.
Tipps zum Üben:
Ich weiß nicht, ob dein Sohn Probleme beim Merken hat oder bei der Rechtschreibung oder bei beidem. Erstmal zu Hause einen Satz lesen, merken und aufsagen. Klappt das? Klappt das auch, nachdem er eine Runde um den Tisch gegangen ist? Diesen Teil kann man gut zu Hause üben, dann ist schon ein Schritt geschafft, sich den Satz mit allen kleinen Wörtern ganz richtig merken. Das Aufschreiben ist dann natürlich die zweite Hürde. Klappt es denn mit der Rechtschreibung generell nicht so gut oder nur bei den Diktaten weniger? Rechtschreibung ist zum einen Teil üben, verstehen (woher kommt das Wort, kann ich es irgendwo ableiten, welche Regel könnte gelten (Regeln auswendig lernen)) und natürlich Wörter richtig lesen und sich die Schreibweise merken (s. Laufdikate).
Zu Hause das Ganze einfach immer wieder üben, neue Sachen einbauen (sich in der Küche etwas merken und im Wohnzimmer aufschreiben), den Alltag da mit einbeziehen und so lange nochmal zurück gehen und nachgucken bis das Wort auf dem Papier richtig ist.
Und frag nochmal die Lehrerin: Darf das Kind auch ein zweites/drittes Mal gucken gehen, wenn es sich unsicher ist? Bei mir dürfen das die Kinder, wenn das nicht expliziert gesagt wird, trauen sich aber manche nicht, nochmal nachschauen zu gehen!
Viel Glück dir und einem Sohn!