Ist es wirklich so schlimm?

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Ist es wirklich so schlimm?

Beitragvon Jules » 31.03.2005, 0:34

Nur ne kurze Frage: ist es wirklich so schlimm - das von so vielen verteufelte Referendariat? Ich fange zum 1.5. an und langsam tauchen die Fragen auf...
Ich wäre einfach für jeden ehrlichen Bericht von euch dankbar... Habt ihr nochmal Zeit zum Aufatmen, schafft man selbst ein wenig Nachhilfe geben die Woche über nicht mehr? Sport, Hobbies, Weggehen? Wie sind die Prüfer und die "Kollegen" in drt Schule? Reicht euch das Geld und seid ihr privat oder gesetzlich versichert? Was ratet ihr mir? Muss ich mich irgendwie vorbereiten? Oder kriegt man das alles währenddessen mit? Muss ich schon vor den Sommerferien mit dem Unterrichten anfangen? Was ist wichtig... Was würdet ihr anders machen...?

Und: weiß jemand, wieviel Stunden Unterricht und Seminar man die Woche über hat (in Niedersachsen)?
Ist es wirklich so schlimm oder gibts Hoffnung
:? dank euch!
Jules
 
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Beitragvon tizi » 31.03.2005, 23:57

Hallo Jules!

Das Referendariat ist für mich schon anstrengend. Aber ich habe schon imme rwieder Zeit auch Freunde zu treffen, Hobbies nach zu gehen oder Weggzugehen. Und das obwohl ich eine Tochter habe, die auch viel Zeit in Anspruch nimmt.
Aber ich finde es auch wichtig etwas anderes zu tun als nur mich im Referendariat zu vergraben. Von daher bin ich manchmal richtig froh um meine tochter, denn dann muss ich auch etwas anderes tun.
Es gibt bei mir immer wieder Phasen die sehr anstrengend sind und in denen ich auch am Wochenende kaum zum schnaufen kommen. Dazwischen liegen aber auvch erholsamere Phasen.
Ich denke, dass es mir nichts bringt mich total aufzureiben.

Meine "Kollegen" an der Schule sind total super. Sie helfen mir wo sie nur können und haben immer ien offenes Ohr für mich. Aber das hängt einfach sehr von der Schule ab.

Das Geld reicht bei uns aus. Ich war es vorher aber auch nicht gewohnt eigen verdientet Geld zu haben, als Studentin.

Ich selber bin die ganze Zeit privat versichert. ich glaube dass muss man hier sogar als Beamter auf Widerruf.

Zur Vorbereitung:
Also ei uns ist es üblich sich möglichst vorher an der Schule vorzustellen.
Bei uns kann man nur zum Schuljahrsbeginn mit dem Referendariat anfangen. Von daher unterrichtet man von Anfang an selber 6 Stunden. Da ist es dann auch schon ganz gut zu wissen welche Klasse man in welchen Fächern bekommt. Dann kann man sich schon überlegen, was man ungefähr am Anfang macht.

Ich wünsche dir viel Erfolg, Freude und Ausdauer für dein Referendariat.

Viele Grüße von tizi
tizi
 
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Beitragvon nihilist » 19.09.2005, 23:12

hallo!
da muss ich schulmeistern und politisieren: man muss sich GAR NICHT privat versichern, man sollte es nämlich lieber nicht, denn die privaten haie holen sich schon ihr geld...mein vater ist professor und ärgert sich SO, dass er sich mal privat versichert hat..er kommt nicht mehr raus, muss horrende summen zahlen, das wurde ihm damals auch verschwiegen. "gewerkschaften" wie der bllv in bayern klüngeln bekanntlich mit der CSU und versuchen, es so aussehen zu lassen, als ob man sich privat versichern müsste...ist man bei denen mitglied, wird man mit werbung privater krankenkassen zugeballert und die debeka klingelt sogar an der tür. ich war da sehr unhöflich!
tja, jules, ob es schlimm ist..das ist auch meine größte angst, da ich total viel privatleben habe/brauche und NIE nur lehrerin sein will,.. siehe mein profil, ich mache musik, kunst und so...habe auch gerade angefangen und ganz schön angst, dass meine persönlichkeit draufgeht.
sei nur froh, dass du nicht in bayern bist..hier weht nämlich ein scharfer wind...
ja, grundschullehrerInnen sind nicht alle "lieb"...
two divided by zero
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Beitragvon leika » 23.09.2005, 15:42

hallo,
das refendariat war sicher nicht die schönste zeit in meinem leben, aber sowohl ich als auch tausende andere haben sie überlebt. wenn man davosteht, sieht alles viel schlimmer aus, als es in wirklichkeit ist. der mensch wächst an seinen aufgaben - du wirst das schon schaffen. heute betreue ich die referendare als mentorin - sie alle stöhnen (haben wir auch getan) - schaffen dann aber doch, alles zur zufriedenheit zu bewältigen. natürlich gibt es menschen, die psychisch nicht so belastbar sind und den ganzen kram schmeißen - sie würden dann aber auch in anderen berufen und prüfungssituationen scheitern. lass dich nicht verrücktmachen, schneller als gedacht wirst du den berg des referendariates geschafft haben und dich obeb am gipfel fragen, wie du das alles hingekriegt hast.
genieß das wochenende und denk dran: es gibt ein leben nach dem referendiat! leika
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Beitragvon leika » 23.09.2005, 15:46

oh - ich hätte besser mal korrektur lesen sollen! entschuldigt die fehler, war wohl etwas zu schnell und wollte die letzten sonnenstrahlen genießen!
leika
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Beitragvon Sternchen2181 » 17.11.2005, 11:29

Hallo!

Man kann sich bei der gesetzlichen Krankenkasse freiwillig versichern lassen. Das ist aber ziemlich teuer und würde sich fürs Referendariat nicht lohnen, da du nach 2 Jahren sowieso Angestellter sein wirst und dich dann gesetzlich versichern musst. Die Gesetzliche muss dich ja dann zurücknehmen.
Ausserdem ist die gesetzliche Krankenkasse auch sehr teuer. Meine Eltern sind freiwillig gesetzlich versichert und bereuen es nun, dass sie nicht zur privaten Versicherung gegangen sind. Auch ich habe in dem halben Jahr schon von den Vorzügen der privaten Krankenkasse genossen.
Gesetzlich war es nicht möglich Krankengymnastik zu bekommen, obwohl ich ziemliche Schmerzen hatte. Bei der privaten VErsicherung ist es überhaupt kein Problem.
Die Krankengymnastin hat schon ganz schön verduzt geschaut, als ich ihr erzählt hatte, dass ich bei der gesetzlichen Krankenkasse keine Krankengymnastik bekommen habe, da ich kurz vor einem Bandscheibenvorfall stand.
So, jetzt habe ich mich auch mal darüber ausgelassen. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
Sternchen aus Fernwald, Hessen
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Beitragvon sara » 28.11.2005, 13:13

:?: :?: :?: :?: :?: :?: :?: :?:



gesetzlich oder privat??? Das ist hier die Frage..........


also jetzt steht Aussage gegen Aussage und das verwirrt mich nun.....*hilfe*


welches ist denn nun für uns besser......
sara
 
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Beitragvon Sternchen2181 » 29.11.2005, 18:09

Nur mal so als kleiner Tipp:
Die TKK (gesetzlich) hat mir empfohlen mich privat versichern zu lassen, da sie mit denen vom Preis nicht mithalten können (zumindestens im Referendariat). Nach dem Referendariat kannst du ja noch immer zur Gesetzlichen wechseln.

Vielleicht hat dir das ja geholfen.
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Beitragvon hannes » 29.11.2005, 21:07

sara hat geschrieben:gesetzlich oder privat??? Das ist hier die Frage..........
......


Jetzt mal allen Klüngeltheorien zum Trotz:
Wenn du nicht wirklich zuviel Geld hast, wirst du dich im Ref privat krankenversichern müssen. Dein Arbeitgeber zahlt dir im Falle der gesetzl. Vesicherung nämlich keinen Pfennig dazu (anders als bei Angestellten), eben deshalb kommt nur die 50%-Privatversicherung in Frage, denn da übernimmt die Beihilfe die anderen 50%.
Nach dem Ref kannst du - solltest du nur einen Angestelltenvertrag bekommen - problemlos zurück in die geseztliche KV wechseln. Wenn's dann abzusehen ist, dass du irgendwann mal Beamter wirst, kannst du die private Versicherung aus dem Ref für einen moderaten Monatsbeitrag ruhen lassen.

Ciao,
Hannes
Lehrerrundmail aktuell: www.lehrerrundmail.de/wordpress/
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Beitragvon cherry » 08.02.2006, 18:28

Hallo,

ja, die privaten Krankenkasse haben preislich gesehen, während des Refs einige Vorteile. Aber was ist, wenn man nach dem Ref keine Stelle bekommt. Dann kann man sich nicht privat versichern lassen und die Gesetzlichen nehmen einen dann auch nicht mehr.

das ist alles eine Zwickmühle :x

Gruß
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Beitragvon Issy » 08.02.2006, 23:58

Das ist alles halb so wild! Also, fürs Ref versichert man sich privat, das ist, wie wir mittlerweile wissen für diese Zeit günstiger. Man muss dazu sagen: eine private KKV ist wie eine (altmodische) Ehe, wenn man sich für eine entschieden hat, kommt man da nicht mehr raus, man kann die private KKV also nicht wechseln. Daher macht es Sinn, sich vor Abschluss eben dieser zu informieren, was auf Dauer gesehen am besten für einen ist. Bekäme man nach dem Ref ne Stelle als verbeamtet auf Probe, etc. ist ja alles tutti, denn als Beamter ist privat immer günstiger. Bekommt man nach dem Ref keine Stelle, oder nur eine auf Angestelltenverhältnis, dann ist man aus der Privaten eh raus, denn entweder man verdient dafür zu wenig, oder aber man kann den Vertrag vorzeitig kündigen, da man als Beamter auf Widerruf besonderen Künigungsschutz oder so hat. Hoffe, ich konnte helfen. LG
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Das erste Jahr war ziemlich easy...

Beitragvon Wolfi » 11.02.2006, 11:14

...aber jetzt gehts los...
Bin jetzt seit Februar 2005 im Referendariat und bis jetzt fand ich es ziemlich harmlos, was aber sicher auch eine ganze Menge mit meiner super Mentorin und einer tollen Schule zu tun hat.
Jetzt muss ich das Thema für meine 2 Staatsarbeit formulieren und abgeben. Unterrichtsbesuche werden immer strenger gewertet und mit dem BdU hat man auch viel vorzubereiten, weil die meisten Materialien fehlen.
Kann jedem nur raten alles, was man an Materialien einmal in der Hand hatte zu kopieren und ordentlich abzuheften, irgendwann braucht man es bestimmt!
Bin übrigens Privat versichert...habe bis jetzt keine negativen Erfahrungen damit gemacht!
Liebe Grüße, Sonja
Wolfi
 
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