Hallo
mir ist aufgefallen, dass vermehrt der regionale Dialekt zur Schulsprache in der Grundschule wird. Probleme die Schüler dadurch, besonders im Fach Deutsch haben, werden herruntergeredet oder erst gar nicht angegangen. Ich glaube hier liegt ein Großteil des Problem bei der Länderhoheit in Sachen Schulpolitik.
Die Zeiten, das besondere Regionale Begebenheiten diese hoheitliche Regionalverteilung nötig gemacht haben, sind jedoch lange vorbei.
Der Schüler von heute muß, genau wie seine Eltern, so flexibel sein, das er innerhalb Deutschlands auch seinen Wohnort und damit den Schulort ändern kann, ohne gleich jeden Anschluß zu verlieren. Das ist aber nur möglich, wenn die Schulpolitik zentral von einer Stelle mit gleichem Inhalt für alle Bundesländer gemacht wird. Wer schon mal versucht hat, über die Grenzen seines Bundeslandes mit Schulproblemen seiner Kinder hinaus zu gehen, der weiß wovon ich rede.
Weder die Kultusministerkonferenz noch das Bundesministerium für Bildung fühlen sich für die lokale Schulsituation verantwortlioch. Wenden sich Eltern an das zuständige Landeskultusministerium geht es Ihnen warscheinlich so wir mir,
mein Sohn mußte die Sache ausbaden, das ging so weit, das die Lehrer an seiner Schule meine Post an das Ministerium mit meinem sieben Jahre alten Sohn besprochen haben und Ihn für die Folgen meines Handelns verantwortlich machen wollten. Das Kind war so verschüchtert, das ich erst ein Jahr später davon erfahren habe, und das auch nur durch Zufall.
Ohne eine Entzerrung dieser schulpolitischen Zuständigkeiten sehe ich keine Möglichkeit des Weiterkommens.
Wie seht Ihr das?
Gruß
Legosteiniger Alias Stefan

