Hallo Ihr,
ich habe gerade den Artikel mit G8 gelesen. Wäre es denn nicht sinnvoller, wenn die Kinder bis einschließlich der 8. Klasse in eine gemeinsame Schule gehen ( prinzipiell ) und nicht nur an ausgewählten Gesamtschulen.
Also ich sehe das aus meiner Kinderzeit und der meiner Schüler.
Kann ich am Ende der 4. Klasse denn schon sehen wie sich mein Kind entwickeln wird? Nein.
Ich selbst bin bis zur 4. Klasse ein Problemfall gewesen, was das Lesen anbelangt. Dementsprechend sah mein Zeugnis aus. Ich hätte nie die Empfehlung für ein Gymn. bekommen. In der 5. Klasse ist dann der Knoten gerissen und es klappte, die einsen waren da.
Auch wenn bei uns in Sachsen die 5. und 6. Klasse Orientierungstufen sind, finde ich ist es ein großes Problem. Schicke ich mein Kind nach der 4. ans Gymn. und es packt es dort nicht, o.k. kann ich es an die Mittelschule schicken.
Aber andersherum funktioniert es nicht. Geht es erst in die Mittelsch. und ich stelle dann fest, es ist dort unterfordert, ist der Zug abgefahren. Rein theoretisch kann man dann noch wechseln aufs Gymn., aber praktisch fast unmöglich, da die Anforderungen am Gymn. ab der 5. gleich viel höher sind und leistungsorientierter.
Kann man nicht die Kinder erstmal gemeinsame Wege gehen lassen, bevor sie sich entscheiden, aus der Entwicklung heraus, wie ihr Leben denn weiter geht? ( bzw. die Eltern )
Liebe Grüße Jana

