Hallo,
ich hätte eine etwas formalere Frage...
Erstmal zur Vorgeschichte:
Mein Sohn ist von der Statur eher klein und zierlich und hatte in seiner Klasse von der 1. Klasse ab (Privatschule) Probleme mit den "wilderen" Mitschülern. (Dies ging im übrigen noch zwei ruhigeren Schülern so.) Das Thema wurde über die Jahre (jetzt ist gerade die 3. Klasse vorbei) immer wieder mit der Lehrerin thematisiert. Das Mobbing wurde jedoch immer schlimmer. Die Reaktion der Lehrerin war meist so, daß mein Sohn "zu empfindlich" wäre bzw. weil er ab der 3. Klasse anfing Wutanfälle zu bekommen "zu übertrieben". Originalton: "Der O. regt sich ja auch nicht so auf, wenn er geärgert wird." Ihre Intervention innerhalb der Klasse sah so aus, daß sie zu den Kindern sagte: "Ihr dürft den A. nicht so ärgern, ihr wisst doch wie empfindlich er ist."
Die Vorfälle waren jedoch teilweise massiv und vor allem kontinuierlich. Fast ausschließlich ärgerten mehrere Kinder zusammen.
Dazu hatten sie auch reichlich Gelegenheit weil die Klasse fast täglich 15 Minuten unbeaufsichtigt war. Dies leugnete die Lehrerin.
Da sind keine Lösung abzeichnete und die Lehrerin das Ausmaß nicht sehen wollte oder konnte, habe ich ihr mitgeteilt, daß ich meinen Sohn von der Schule nehme. Ab dem Tag wurde es für ihn noch um einiges schlimmer. Er wurde nicht einmal von der Lehrerin verabschiedet.
Im Halbjahreszeugnis hatte er eine gute Bemerkung im Betragen. Jetzt im Endzeugnis ist die Bemerkung katastrophal. Ich möchte die Beurteilung so nicht akzeptieren, weil sie in meinen Augen weder nachvollziehbar ist, noch die Situation in der Schule berücksichtigt.
Weiß jemand, was für einen Weg eine solche Beschwerde nimmt und ob dabei irgendetwas zu berücksichtigen ist?
ciao

